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                                                                                                                                                                     FOTOS 2005

 

   
Caryl Churchill
"Die Kopien

Ein Sciencefiction: Die nahe Zukunft, die wie das Heute wirkt ...

 

Salters Sohn Bernard stellt seinen Vater zur Rede. Bisher hielt er sich für Salters einzigen und echten Sohn, nun erfährt er, dass er ein Klon ist. Den ersten Sohn gab der Vater weg, um ein neues Leben zu beginnen. Und das dann auch gleich mit einem neuen Kind. Er gab denselben genetischen Bauplan in Auftrag und versuchte seine Erziehungsfehler an Bernard 2 wieder gut zu machen.

Bernard fragt weiter, und immer mehr Neuigkeiten aus der Vergangenheit des Vaters treten in diesem Theater-Thriller zutage. Und neben Bernard 1 taucht schließlich auch noch ein dritter Sohn Salters in diesem Krimi in der Biohightech-Welt auf: Die Industrie hat ohne sein Wissen eine ganze Serie seines Sohnes hergestellt. Ein Krimi beginnt...

4 Rollen für 2 Schauspieler – der Vater und die drei Söhne. Mit steigender Spannung deckt Caryl Churchill in ihrem Stück die Geschichte von Salter und seinen Klonsöhnen auf und stellt die Frage nach dem, was die Einzigartigkeit eines Menschen ausmacht.

 

Caryl Churchill ist die bekannteste zeitgenössische englische Dramatikerin. Viele ihrer Stücke (darunter „Top Girls“ und „Fen“), für die sie zahlreiche Preise erhielt, wurden am Royal Court Theatre in London uraufgeführt. Die deutschsprachige Erstaufführung der „Kopien“ fand 2003 an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin statt.

Regie: Oleg Myrzak; Ausstattung: Harald Hajek; Besetzung: Christian Pfeil, Johannes Wacker

Pressestimmen

"Mit einfachen Kniffen illustriert Regisseur Oleg Myrzak die Charakterisierung des Vaters: Eine Darth-Vader-Maske sagt hier mehr als 1000 Dialogzeilen. Und auch der Zerfall von Salters mühsam aufgebauter Welt wird mit einfachen, aber aussagekräftigen Mitteln illustriert. Was bleibt nach 75 Minuten, ist eine insgesamt gelungene, weil textlich starke Abhandlung eines wichtigen und zu Kontroversen einladenden Themas ..." Wochenblatt