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                                                                                                                                                           FOTOS 1999/2000

 

 

 

 

 

 
Patrick Barlow  Der Messias

 

Alle Jahre wieder... Sie kennen die Weihnachtsgeschichte? Das glauben Sie! Irrtum! Werden Sie Zeuge bei Theos und Bernhards wahnwitzigem Versuch, die ganze Weihnachtsgeschichte zu zweit auf die Bühne zu bringen! Todesmutig stürzen sich die beiden in das morgenländische Getümmel um Christi Geburt.

Was zunächst grotesk-anarchisch beginnt, wandelt sich auf wunderbare Weise in ein poetisches Spiel über Freundschaft und solidarisches Zusammenhalten. Die ultimative Weihnachtsgeschichte von Patrick Barlow ist eine subtile Slapstick-Komödie über Theaterleidenschaft und die Kunst des Scheiterns.

Seit der deutschen Erstaufführung ist Der Messias ein Riesenerfolg in der Tradition von Frank & Stein oder John & Joe.

Die ganz andere Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie das Jahr über, eine schöne Bescherung - nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

Regie: Gil Mehmert; Bühne: Marc Rohweder; Kostüme: Anja Müller

Besetzung: Thorsten Krohn, Matthias Kupfer, Christina Aderhold

 

Premiere: 30.10.1999

 

Pressestimmen:

 

"Ihre Komik bezieht Patrick Barlows unorthodoxe Weinachtsgeschichte aus dem regelmäßigen Aus-der-Rolle-Fallen der beiden Protagonisten. Matthias Kupfer (Bernhard) und Stefan Maaß (Theodor) wechseln chamäleongleich die Masken, verwandeln sich sekundenschnell von dilettierenden Schauspielern in Bibelfiguren und wieder zurück. Mit unerschöpflichem Einfallsreichtum hat Gil Mehmert das weihnachtliche Spektakel in bester Monty-Python-Tradition inszeniert. Indem er den Text oft geradezu wörtlich umsetzt, verleiht er den Szenen hintergründige Doppelbödigkeit. Die frohe Botschaft kommt an." Landshuter Zeitung

 

"Wie der Perfektionist Theo und der genügsam-simple Bernhard immer wieder an ihrem eigenen Vorhaben scheitern und ständig aus der Rolle fallen, ist einfach zum Wiehern. Und doch: Es gibt diese kurzen Momente, in denen die beiden Freunde großartiges Theater auf die Bühne zaubern. Was anfangs als rasant-absurdes Mitmach-Kasperl-Spiel in bester Monty-Python-Machart daherkommt - die liebevolle Respektlosigkeit dem überirdischen Thema gegenüber und die Slapstick-Manier des Stücks- wandelt sich nach der Pause zusehends zu einer bewegenden Zerreißprobe der Freundschaft. So stümperhaftes Theater derart minutiös auf den Punkt zu inszenieren, dazu bedarf es schon außergewöhnlicher Schauspieler und einer kongenialen Regie. ´Der Messias´ ist ein mitreißendes Stück - nicht nur für Weihnachtsmuffel" Wochenblatt