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Edward
Albee
Wer
hat Angst vor Virginia Woolf ?
Martha
und George, Nick und Putzi. Sie haben alles, was man zum Leben braucht:
Geld, Job, Haus, Titel. Aber sie wollen mehr ... In einem nächtlichen
Showdown werden die unerfüllten Ansprüche, die Lebenslügen und
Illusionen aufgedeckt. Ein gnadenloser Kampf, kleine Triumphe und große
Niederlagen. Bis die Fassaden beider Beziehungen zerstört sind. Am Ende
bleibt die nackte Wahrheit – nicht mehr und nicht weniger.
Was
geschieht, wenn man sein Leben aus Lügen aufbaut? Was wäre passiert,
wenn Ibsens Nora bei ihrem Mann geblieben wäre? Was bleibt nach dem
Ab- schminken, nach der gegenseitigen Entblößung?
In
ausgefeilten Dialogen voller trockenen und zynischen Humors treibt Edward
Albee sein Beziehungsdrama grandios auf die Spitze – beklemmend,
atem- beraubend, packend.
Regie: Sven Grunert; Bühne: Helmut Stürmer; Kostüme: Irina Kollek;
Regieassistenz: Ulrike Kitta; Besetzung: Steffen Jurk, Evi Kehrstephan
/ Dagmar Geppert, Julia Koschitz, Andreas Sigrist Pressestimmen
"Sven Grunerts klaustrophobisch dichte Inszenierung geht tief unter die
Haut. (...) Fazit nach zweieinhalb Stunden im Soziologie-Labor des kleinen
theaters: (...) Unbedingt anschaun !" Wochenblatt
"Julia Koschitz und Andreas Sigrist: eine grandiose Besetzung. (...) Eine kühle
Schwarz-Weiß-Ästhetik wählt Sven Grunert als Rahmen für dieses ungewöhn- liche Familienporträt – und lässt die
klaren Strukturen im klug kalkulierten Wechsel der Tempi und
Desillusionierungen wegbröckeln. Sehr genau erkundet er die
Seelenlandschaften, die brüchigen Stellen, das Ahnungsvolle, das Düstere
und führt all das mit großer Empfindsamkeit vor." Donaukurier
"Grunert
wagt viel, und gewinnt – wenn nicht alles – so doch eine Menge. (...)
Die an einen Menschenversuch erinnernde Spielsituation verleiht Grunerts
Inszenie- rung eine brutale Härte, die beklommen macht. Unter flackerndem
Neonlicht, zu klirrender Musik prallen die Menschen hier aufeinander wie
die Eiswürfel in ihren Whiskeygläsern. (...) Erst knirscht es, dann
kracht es, und mit jedem neuen Riss, der sich auftut, schaut man tiefer in
die Abgründe der menschlichen Seele. „Wer hat Angst vor Virginia
Woolf“ – in Landshut als versiertes Stück Regie- theater, in Augsburg
werktreu, handwerklich präzise." Bayerischer Rundfunk
"‚Antigone’,
‚Nora’ und ‚Virginia Woolf’ präsentieren sich als Trilogie der
Macht, Psychogramm und Gesellschaftskritik, die unter die Haut geht. Eine
große Tra- gödie im klassischen Stil unter der Regie von Sven
Grunert." Landshut aktuell
"Was
an Sven Grunerts
Inszenierung von Anfang an gefangen nimmt, ist die In- tensität, mit der
sich die Emotionen der Kontrahenten mitteilen. Einfühlsam führt der
Regisseur die Darsteller, jede Geste, noch der unscheinbarste Seitenblick
stimmt, um augenfällig zu offenbaren: Hier spielt sich der eheliche
Nervenkrieg vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zwänge und
Erfolgsphantasien wie ein Ri- tual ab, von dem weder Martha noch George
lassen können." Landshuter
Zeitung 
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