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SPIELZEIT 2009/2010
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Bezahlt wird nicht! Endlich ist sie da, die Krise, und schärft den Geist der Anarchie. Die Krise mal ganz anders: politisch, komisch, rebellisch. Antonia rät ihrem Mann Giovanni, Vertrauen zu haben in die Politik, wobei sie kurz zuvor mit ein paar Freundinnen erfolgreich den Supermarkt geplündert hat. Bezahlt wird nicht! Und so entspinnt sich ein absurd-verwickeltes Volkstheater und eine Reihe wundersamer Schwangerschaften. „Bezahlt wird nicht“ ist ein ironischer Aufschrei gegen Stagnation und Starre. Da bekommen nicht nur die Frauen, sogar die Carabinieris dicke Bäuche. Mit Antonias eigenem Glauben an die Politik ist es jedenfalls nicht weit her. Und mit dem ihres Autors, dem weltberühmten Theaterautor und Literaturnobelpreisträgers Dario Fo, sowieso nicht. Der setzte lieber auf das Volk und auf das Lachen als Mittel des Protests. Immer mit der Überzeugung, „dass im Gelächter, im Grotesken der Satire, der höchste Ausdruck des Zweifels liegt, als wichtigste Stütze der Vernunft.“ „Bezahlt wird nicht!“ ist ein herrlich überdrehtes Volkstheater, das komisch-kritisch wirkt und zeigt, dass in jeder Krise die Chance steckt, Altes zu hinterfragen und Raum für Neues zu entdecken. Was passiert, wenn Sie heute sagen: „Bezahlt wird nicht!“? Probieren Sie es, wagen Sie es und lassen Sie sich inspirieren von einem befreienden Humor, der Ihnen das Nachdenken erleichtert. Bezahlt wird nicht!
Regie: Petra Dannenhöfer; Bühnenbild: Gretl Kautzsch; Dramaturgie: Susanne Hindenberg; Kostüme: Regina Warncke; Regie-Assistenz: Jeannine Koda Besetzung: Lutz Bembenneck, Rudi Knauss, Steffen Nowak, Birte Rüster, Petra-Lina Schulze, Vladimir Baglay
Premiere: 2.10.2009
Pressestimmen
"Überzeugend herübergebracht wird das im ´kleinen theater´ vor allem durch die Leistungen der Schauspieler - erstaunlich, auf welchem Niveau sie diesen kräfteraubenden Abend bis zur letzten Minute nicht einfach nur durchstehen, sondern dominieren.... Das Publikum reagierte begeistert, und das zu Recht." Landshuter Zeitung
"Wie Petra Dannenhöfer das inszeniert, ist Spitzenklasse. Sie knüpft an die Commedia dell´Arte an, bringt die konventionellen Lachnummern in einer verblüffenden Schnelligkeit, nimmt durch tänzerische Rhythmisierung den ideologisierenden Dialogen ihre hölzerne Thesenhaftigkeit, kristallisiert unheimlich präzise die pfiffige Dialogstruktur Dario Fos heraus.....Nuanciert charmant vermittelt das Ensemble trotz aller skurrilen Typisierung Authentizität." Landshut aktuell
"Dass dieses Handlungsgerüst zwei Stunden Hochgeschwindigkeitstheater hergibt, ist der Meisterschaft des Literaturnobelpreisträgers Fo zuzuschreiben. Den Rest besorgen die Tempo-Regie von Petra Dannenhöfer und ein Ensemble, das im Rottenkolberstadel mit Lust an seine Grenzen geht." Wochenblatt
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