SPIELZEIT 2011/2012

 


Franz Wittenbrink  Denn alle Lust will Ewigkeit

Vier Frauen, deren Liebe und Leidenschaft allein dem Tod gilt – das kann Unterhaltung auf beste, geistvolle Art sein. Denn der Tod ist als Sehn- suchtsziel mal süß wie der Zucker-Sensenmann zu Allerheiligen in Mexi- ko, mal bitter wie die Einsamkeit der Hinterbliebenen, auf jeden Fall ist er ein abendfüllendes Thema. Franz Wittenbrinks Liederabend "Denn alle Lust will Ewigkeit" ist nach seinem langen Erfolg an den Münchner Kammerspielen jetzt neu in Szene gesetzt im kleinen theater – Kam- merspiele Landshut unter der Regie von Silvia Armbruster und der musi- kalischen Leitung von Manfred Manhart zu sehen, einem langjährigen mu- sikalischen Weggenossen Wittenbrinks. Das Stück, das sich aus- schließlich in der Sprache von Melodie und Musik bewegt, lebt durch den bewusst gesetzten, raffinierten Spannungsbogen der Liedauswahl von Mozart bis Kate Bush und vermittelt auf  skurrile Weise Anlass zu Hei- terkeit und Nachdenklichkeit. Hinter jeder Ecke wartet eine neue Über- raschung: Beim Tod weiß man halt nie so genau...

Regie: Silvia Armbruster; Musikalische Leitung / Klavier: Manfred Manhart; Cello: Eugen Bazijan / Jost Hecker; Bühne / Kostüme: Gretl Kautzsch; Choreographie: Konstantin Krisch; Dramaturgie: Susanne Hindenberg, Regie-Assistenz: Jeannine Koda; Besetzung: Ursula Berlinghof, Ernst Matthias Friedrich, Dagmar Geppert, Nathalie Schott, Magda Stief

Premiere: 1.10. 2010
Dauer: 1 St. 40 Min, keine Pause

Pressestimmen

"(...) bei der Premiere am Freitag im ´kleinen theater´ Landshut bejubelt (...)  Aus dem zündenden Zusammenprall von abgründigem Sentiment und leichtem Witz, von Parodie und Travestie, von großer Arie und ver- rutschtem Klischee entsteht ein Abend von großer musikalischer Per- fektion. Arrangiert hat ihn (...) Manfred Manhart, der am Klavier (...) das Gesangsensemble zart und schräg, ernst und spöttisch leicht durch den Liederabend trägt.(...) der tosende Applaus: Es hätte ruhig noch ein biß- chen länger dauern dürfen." Landshuter Zeitung

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Unterhaltung der besonderen Art (...) einfach zauberhaft. Unter der Regie von Silvia Armbruster und Ausstattung von Gretl Kautzsch findet die Landshuter Inszenierung ... eine wunderbare Ästhetik, in der die Facetten skurriler Schrillheit, romantischer Kindlichkeit und charmanter Verrucht- heit wie ein Feuerwerk aufblitzen, mit dramaturgischen Krachern zwi- schendurch. (...) Musikalisch, schauspielerisch, dramaturgisch und ästhetisch ist dieser Wittenbrink-Abend ein emotionaler Genuss mit Tief- gang. Landshut aktuell

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Ein Wechselbad der musikalischen Gefühle also, instrumental souverän gestaltet von Manfred Manhart am Klavier (auch musikalische Leitung), der in Eugen Bazijan am Cello einen kongenialen Partner hat ... ver- dientermaßen großer Applaus vom Publikum. Ein wirklich empfeh- lenswerter Abend, der gerne noch länger hätte sein können als gut ein- einhalb Stunden." Wochenblatt