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Ein Triptychon - AntigoNoWoolf Antigone
von Sophokles, Nora. Ein Puppenheim von Henrik Ibsen, Wer hat
Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee.
Ein
Theaterexperiment und eine Zeitreise in zwölf Stunden. Für
Theaterfans, Theaterfreaks und Theaterliebhaber ein dionysisches Vergnügen der ganz
besonderen Art. Gespielt am kleinen
Theater KAMMERSPIELE LANDSHUT im Juni 2007.
Das Triptychon versteht sich als Labor, innerhalb dessen experimentiert wird:
Die Fragen nach Macht und Lebenslüge und nach der Stellung des Individuums in
der Gesellschaft verbinden Antigone, Nora und Wer hat Angst vor Virginia Woolf.
Antigone steht ein für das übergeordnete Gesetz des Göttlichen, das jedem
Menschen zugrunde liegt und vor dem alle Menschen gleich sind. Selbstbestimmung
und Gleichberechtigung sind demnach ein heiliges Gesetz. Alle Menschen haben
ein Recht auf Würde, Achtung und Respekt, im Leben wie im Tod. Nora spricht von
dem heiligen Recht des Individuums, Es-Selbst sein zu können, unabhängig von
gesellschaftlichen Konventionen oder Lebensentwürfen.
In Virginia Woolf erleben wir, wie all diese Werte zertrümmert werden und in
Wahn und Illusion ersticken. Das Triptychon versucht in der Zusammenführung der
drei Teile diese spiralförmige Entwicklung aufzuzeigen, in deren Windungen sich
unser Menschsein entwickelt. Theater ist ein Ort des Erinnerns und nicht des
Vergessens, was Analyse und Verständnis unserer Vergangenheit notwendig macht.
Was war? Was ist? Was wird? Was wird gewesen sein? Wo liegen unsere
Überlebensstrategien der Zukunft? An welchem Punkt stehen wir heute als
Individuum, als Mensch, als Gesellschaft und Kultur?
Antigo...
..No.....
...Woolf
Antigone: Julia Koschitz
Nora: Julia Koschitz
Martha: Julia Koschitz
Kreon: Andreas Sigrist
Helmer: Andreas Sigrist
George: Andreas Sigrist
Ismene: Bettina Schönenberg
Kristine: Bettina Schönenberg
Schatzi: Evi Kehrstephan
Hämon: Felix Hellmann
Krogstad: Winfried Gropper
Nick: Steffen Jurk
Bote, Wächter: Winfried Gropper
Dr. Rank: Paul Kaiser
Chorführerin: Ursula Berlinghof
Kindermädchen: Anika Pinter
Tiresias: Léonie Thelen
Regie: Sven Grunert
Bühne und Kostüme: Helmut Stürmer
Kostüme: Irina Kollek;
Dramaturgie: Geeske Otten, Ulrike Kitta
Inspizienz: Nicolas Talles, Marcus Pickal
Licht: Matthias Kupfer
Organisation: Maria Birnkammer, Esther Meyer
Technik: Nicolas Talles, Markus Pickal, Arvid Seifert
Techn. Mitarbeit: Karl Sedlmair, Paul Pavlick, Martin Pollner
Schreiner: Thomas Ritzer (Damas), Martin Pollner