Triptychon - AntigoNoWoolf Juni 2007

 Ein Film von Hagen Wiel,
 Idee: Sven Grunert, Hagen Wiel

 


EIN THEATEREXPERIMENT  

 

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Ein Triptychon - AntigoNoWoolf
Antigone von Sophokles, Nora. Ein Puppenheim von Henrik Ibsen,  Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee.

Ein Theaterexperiment und eine Zeitreise in  zwölf Stunden.  Für Theaterfans, Theaterfreaks und Theaterliebhaber ein dionysisches Vergnügen der ganz besonderen Art. Gespielt am kleinen Theater KAMMERSPIELE LANDSHUT im Juni 2007.
 

Das Triptychon versteht sich als Labor, innerhalb dessen experimentiert wird: Die Fragen nach Macht und Lebenslüge und nach der Stellung des Individuums in der Gesellschaft verbinden Antigone, Nora und Wer hat Angst vor Virginia Woolf. 
Antigone steht ein für das übergeordnete Gesetz des Göttlichen, das jedem Menschen zugrunde liegt und vor dem alle Menschen gleich sind. Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind demnach ein heiliges Gesetz. Alle Menschen haben ein Recht auf Würde, Achtung und Respekt, im Leben wie im Tod. Nora spricht von dem heiligen Recht des Individuums, Es-Selbst sein zu können, unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen oder Lebensentwürfen.
In Virginia Woolf erleben wir, wie all diese Werte zertrümmert werden und in Wahn und Illusion ersticken. Das Triptychon versucht in der Zusammenführung der drei Teile diese spiralförmige Entwicklung aufzuzeigen, in deren Windungen sich unser Menschsein entwickelt. Theater ist ein Ort des Erinnerns und nicht des Vergessens, was Analyse und Verständnis unserer Vergangenheit notwendig macht. Was war? Was ist? Was wird? Was wird gewesen sein? Wo liegen unsere Überlebensstrategien der Zukunft? An welchem Punkt stehen wir heute als Individuum, als Mensch, als Gesellschaft und Kultur?
 


Antigo...                                                                          ..No.....                                                            ...Woolf
Antigone: Julia Koschitz                                             Nora: Julia Koschitz                                     Martha: Julia Koschitz
Kreon: Andreas Sigrist                                               Helmer: Andreas Sigrist                             George: Andreas Sigrist
Ismene: Bettina Schönenberg                                  Kristine: Bettina Schönenberg                  Schatzi: Evi Kehrstephan
Hämon: Felix Hellmann                                             Krogstad: Winfried Gropper                       Nick: Steffen Jurk
Bote, Wächter: Winfried Gropper                              Dr. Rank: Paul Kaiser
Chorführerin: Ursula Berlinghof                               Kindermädchen: Anika Pinter
Tiresias: Léonie Thelen

Regie: Sven Grunert
Bühne und Kostüme: Helmut Stürmer
Kostüme: Irina Kollek;
Dramaturgie: Geeske Otten, Ulrike Kitta
Inspizienz: Nicolas Talles, Marcus Pickal
Licht: Matthias Kupfer
Organisation: Maria Birnkammer, Esther Meyer
Technik: Nicolas Talles, Markus Pickal, Arvid Seifert
Techn. Mitarbeit: Karl Sedlmair, Paul Pavlick, Martin Pollner
Schreiner: Thomas Ritzer (Damas), Martin Pollner